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POLEN ALS EHRENGAST BEI DER VIENNA DESIGN WEEK 2018

In diesem Jahr wird Polen Ehrengast bei der Vienna Design Week 2018 sein, dem größten österreichischen Event, das dem Design gewidmet ist und vom 28. September bis zum 7. Oktober in Wien stattfindet.

Das Festival Vienna Design Weekwird bereits zum 12. Mal veranstaltet. Die österreichische Hauptstadt verwandelt sich erneut in ein kreatives Zentrum, wo die Besucher die expressiven Werke der Künstler direkt erleben und die eigene Expression ausleben können. Die präsentierten Ausstellungen werden Orte des Designs im uns umgebenden Raum, im Alltag und in der Kunst zeigen. Direktorin und Kuratorin der Vienna Design Week ist Lilli Hollein – österreichische Designerin und Kulturmanagerin.

Die Organisatoren der polnischen Präsentation sind das Adam-Mickiewicz-Institut und das Polnische Institut in Wien. Die Besucher der Vienna Design Week werden die Ausstellung The ABCs of Polish Design“ besichtigen können. Das Virtual Reality Spiel „Cricoterie“ ist dem Leben und dem Werk von Tadeusz Kantor gewidmet und dank der Zusammenarbeit des Adam-Mickiewicz-Instituts mit dem belgischen Studio Tale of Tales entstanden. Außerdem auf dem Programm: Das Virtual Reality Spiel DE PROFUNDIS“ über die Bilder von Zdzisław Beksiński, ein Werk des Studios 11th Dimension, der performative Raum Design - Emergency Room“ (Urheber: Akademie der schönen Künste in Warschau) und die Ausstellung „Symbol to Logo, die in der Galerie p_art des Polnischen Instituts in Wien gezeigt wird.

The ABCs of Polish Design Fibel des polnischen Designs

Die Ausstellung The ABCs of Polish Design zeigt 100 Gegenstände, die 100 Jahre Geschichte des polnischen Designs illustrieren. Unter den Exponaten befinden sich Möbel, Glas und Porzellan, Gebrauchsgegenstände, Logotypen, Schrifttypen, Spielzeuge. Die Besucher können sowohl seltene, einzelne Muster, die niemals Gegenstand der Massenproduktion waren, als auch populäre Gegenstände, die man in den letzten 100 Jahren in vielen polnischen Häusern finden konnte, entdecken.

Die Ausstellung The ABCs of Polish Design“ stellt auch 100 graphische Interpretationen der wichtigsten Ikonen des polnischen Designs vor, entworfen von 25 polnischen Zeichnern und Graphikern, u.a. Małgorzata Gurowska, Dawid Ryski, Patryk Mogilinicki, Emilia Dziubak. Moderne Illustrationen sind eine originelle Form der Verbindung der Geschichte des Designs mit der Gegenwart. Die Ausstellung The ABCs of Polish Design“ ist in erster Linie eine Erzählung über die Designer, ihre Bedürfnisse, Träume, Möglichkeiten und Schranken.

Die Kuratorin der Ausstellung The ABCs of Polish Design ist Ewa Solarz. Die Mitveranstalter der Ausstellung sind das Adam-Mickiewicz-Institut, Gdynia Design Days und das Heimatmuseum in Stalowa Wola. Sie entstand im Rahmen des mehrjährigen Programms UNABHÄNGIGES POLEN für die Jahre 2017-2021.

VIRTUAL REALITY SPIEL Cricoterie

Im Laufe der Vienna Design Week wird das Virtual Reality Spiel „Cricoterie“ präsentiert, eine Applikation und multimediale Installation, die die originelle, kreative Welt des hervorragenden Künstlers Tadeusz Kantor zeigt. Das Virtual Reality Spiel Cricoterie hat nicht die Form eines einfachen Multiplayer-Spiels, sondern ist vielmehr eine Sammlung von Gestalten und Gegenständen, die durch die Aufführungen des experimentellen Theaters Cricot2 inspiriert wurden. Sie sollen das künstlerische Potential derer anregen, die in die virtuelle Wirklichkeit einsteigen.

Der Nutzer des Virtual Reality Spiels „Cricoterie” besteigt die virtuelle Bühne und übernimmt die Rolle des Regisseurs – Tadeusz Kantor. Dank des einzigartigen „Kantorschen“ Instrumentariums wird er Visionen eigener Inszenierungen entwickeln können. Das Virtual Reality Spiel „Cricoterie“ wird zu einer Art Brücke zwischen der Geschichte des Theaters von Tadeusz Kantor und der Zukunft der Performance-Kunst und des experimentellen Theaters.

Das Virtual Reality Spiel „Cricoterie“ entstand im anerkannten Computerspiel-Entwicklerstudio Tale of Tales, in Zusammenarbeit mit der Tadeusz-Kantor-Stiftung und dem Adam-Mickiewicz-Institut.

VIRTUAL REALITY SPIEL DE PROFUNDIS

De Profundis ist eine immersive, sich auf die virtuelle Wirklichkeit stützende, multimediale Erfahrung, die dem Zuschauer das Innere der Bilder von Zdzisław Beksiński zu explorieren erlaubt. Die Reise wird durch stimmungsvolle Musik und sphärische Klänge der Umgebung begleitet, die die Erfahrung noch realistischer machen. Die Idee des Projekts ist, dass die Liebhaber der Malerei eine neue Form des Dialogs mit der Kunst erleben. Die individuelle Virtual Reality-Brille isoliert den Zuschauer von der Umgebung und erlaubt eine intime Reise ins Innere der Bilder. Die Applikation „De Profundis“, entstanden im November 2016 im Studio 11th Dimension, erhielt den VR-Preis der Warschauer Filmschule.

Design - Emergency Room

Das Szenario des performativen Raums Design - Emergency Room“ haben Studenten der Warschauer Akademie der schönen Künste entworfen. Die Studenten der Fakultät für Design übernehmen die Rolle der „Ärzte“, die soziale Probleme der Besucher lösen werden. „Design - Emergency Room“ (Notaufnahme) ist eine Form künstlerischer Interventionstätigkeit, die das Publikum zur Debatte über die wichtigsten Probleme und die Formen ihrer Lösung zwingt.

Der Raum Design - Emergency Room“ erinnert an das Sprechzimmer eines Arztes. An einer der Wände befinden sich „Schränke mit Arzneimitteln“, also mit studentischen Entwürfen, die durch das Design soziale Probleme lösen.

Durch die Schaffung des performativen Raumes Design - Emergency Room“ zeigen die Studenten in einer unkonventionellen Form ihre Entwürfe und ihre Denkweise über Design als ein hilfreiches Instrument zur Lösung sozialer Probleme.

Die Ausstellung Symbol to Logo im Polnischen Institut in Wien

Während der Vienna Design Week wird in der Galerie des Polnischen Instituts in Wien eine Ausstellung der polnischen graphischen Symbole Symbol to Logo“ präsentiert. Sie wird bis zum 11. Januar 2019 geöffnet sein. Gezeigt werden Logotypen und graphische Zeichen, die im Rahmen von zwei Editionen der Gesamtpolnischen Ausstellung graphischer Zeichen in den Jahren 1969 und 2015 ausgestellt wurden. Das Ziel der Ausstellung ist die Wiederentdeckung und Verbreitung des Wissens über die Geschichte des polnischen graphischen Designs sowie die Analyse der Form und der Funktion des graphischen Zeichens in Polen seit 1945 bis heute. Präsentiert werden die Dokumentation der größten Erfolge des polnischen graphischen Designs und moderne Entwürfe polnischer Graphiker. Damit werden zudem die besten Beispiele der polnischen Gebrauchsgraphik gefördert.

Zeichen sind nicht nur ein ästhetischer Code, mit dessen Hilfe wir Informationen vermitteln, sondern auch eine Sprache, die Emotionen, Identität und Weltanschauung ausdrückt. Zeichen sind wie eine Linse, die die Geschichte der Individuen, der Gesellschaft und des Landes widerspiegelt.

Im Programm des Festivals finden sich auch andere polnische Akzente: Eine Präsentation der Zusammenarbeit des Studios Rygalik mit dem österreichischen Designer Jarosinski&Vaugoin im Rahmen des Hauptteils des Festivals „Passionswege“, eine Präsentation des polnischen Studios Falbanka und die Ausstellung STUDIO PROTEST: DEMOKRACJA ILUSTROWANA & GRAFICZNE POGOTOWIE (Protest-Studio: illustrierte Demokratie & Bereitschaftsdienst), konzipiert durch die Gruppe Vienna Design Week und das österreichische Studio Büro Bauer sowie Gespräche und Podiumsdiskussionen.

Das Projekt ist Teil des durch das Adam-Mickiewicz-Institut koordinierten internationalen Kulturprogramms POLSKA 100, das im Rahmen des mehrjährigen Programms UNABHÄNGIGES POLEN für die Jahre 2017-2021 realisiert wird.

Finanziert wird es aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des mehrjährigen Programms UNABHÄNGIGES POLEN für die Jahre 2017-2021.

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